AusZeit (WiSe 2019/20)

Das komplette Programm findet ihr hier Ankündigungstext aus dem Flyer: Als Kontrastprogramm zum hektischen MCU-Blockbuster-Kino und der immer schnelllebigeren Gesellschaft mit ihrem stets verfügbaren, nie versiegenden Informationsfluss, werfen wir in diesem Semester einen Blick auf jene Filme, die sich den ruhigeren Tönen annehmen. Seien es eskapistische Einschübe und entspannte Atmosphären, filmtechnische Raffinessen oder dramatische sowie satirische Auseinandersetzungen mit der rapiden Modernisierung.
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Träume. Erzählen | Versinken (SoSe 2019)

„Kino ist Traum.“ (Edgar Morin)
Sprache kann versuchen, Träume nachzuerzählen, und scheitert oft. Filme hingegen funktionieren wie Träume. Nicht nur ermöglicht der dunkle Raum des Kinos eine traumartige Wahrnehmung – wir sind den Bildern ausgeliefert, ohne sie kontrollierenoder beeinflussen zu können –, sondern die Filme selbst machen Unwahrscheinliches wahrscheinlich: weil es gesehen werden kann wie im Traum.
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Can’t Think Straight – Skizzen für ein anderes Kino (WiSe 2018/19)

Programmkino Lichtblick e.V. feiert sein 15-jähriges Bestehen! Dafür ist mithilfe Studierender im Seminar „Kino machen“ unter der Leitung von Prof. Dr. Brauerhoch eine Filmreihe entstanden, die nach den Möglichkeiten und Voraussetzungen eines ‚anderen Kinos‘ greift. Am Ende – oder besser Anfang – steht eine Reise durch fast 100 Jahre ‚Queer Cinema‘-Geschichte, die an den Grundfesten eines Mediums rüttelt, das seine heteronormativen Strukturen nicht leugnen kann. weiterlesen…

Lichtblick Noir (SoSe 2018)

„The great theme of film noir is: you’re fucked.“ So bricht James Elroy eine Kategorie herunter, auf die sich bis heute niemand einigen kann. Nicht einmal ihre Existenz scheint gewiss: Was 1946 durch den französischen Filmkritiker Nino Frank als Reaktion auf das amerikanische Nachkriegskino in die Welt kam, wird heute nicht selten als etwas unscharfer Sammelbegriff für Detektiv- und Gangsterfilme verwendet. Das komplette Programm findet ihr in diesem Beitrag. weiterlesen…

Hereinspaziert! Zwischen Freaks und Hochglanz (WiSe 2017/2018)

Zwar ist der römische Circus mit Wagenrennen, Gladiatorenkämpfen und Tierhetzen bereits aus der Antike bekannt, die Geschichte des weniger blutigen modernen Zirkus beginnt jedoch wesentlich später: von artistischen Reiterdarbietungen in England um 1770 ausgehend findet das Unterhaltungskonzept schon bald nach Frankreich und schließlich auch nach Deutschland. Der anhaltenden Faszination am Zirkus und seinen Protagonisten sowie ihrer vielfachen allegorischen Nutzung wollen wir mit diesem Programm nachspüren. weiterlesen…

Umkämpfte Öffentlichkeit (SoSe 2017)

Die informierte politische Öffentlichkeit stellt ein zentrales Strukturprinzip moderner Demokratien dar und ist gleichsam der permanenten Gefahr ausgesetzt, selbst als reines Werkzeug der Kontrolle von Herrschaft instrumentalisiert zu werden. Hier kommen die (Massen-)Medien ins Spiel, maßgebliche Beteiligte eines permanenten Kampfes um Öffentlichkeit, öffentliche Meinung, die Ordnung des Diskurses: was soll gedacht, was (nicht) gesagt oder getan werden? weiterlesen…

Me and My Shadow (Wintersemester 2016/2017)

Das komplette Programm findet ihr hier. Nach einer langen Zeit in der Schattenwelt der Programmkino-Arbeit melden wir uns endlich zurück – mit einer neuen Homepage und natürlich mit einem neuen Programm! Getreu unserer Themenreihe Me and My Shadow wird Programmkino Lichtblick in diesem Semester allerdings zu seinem eigenen dunklen Doppelgänger: Aufgrund von Bauarbeiten kann das weiterlesen…

Lichtblick goes Kult (Wintersemester 2010/2011)

Das Wintersemester 2010/2011 stand im Sinne des Kultfilms. Das Interessante am Kult ist, dass er sich nicht berechnen lässt. Während Hollywood auf minimale Risiken bei maximalem Gewinn aus ist, gab es in der Kinogeschichte immer wieder Beispiele, bei denen die Rechnung nicht aufging und big budget
floppte, während obskure Independents überraschende Erfolge zeitigten. weiterlesen…

CinemaScope – Lichtblick Jubiläumsprogramm (Wintersemester 2008/2009)

Große Leidenschaften brauchen die große Leinwand – Lawrence of Arabia in der Glotze? Weite Landschaften, Wüstenstaub und Glanz in den Augen, im Kino werden wir überwältigt von der Fülle der materiellen Welt – sie spricht uns an, ergreift unsere Sinne, nimmt uns ganz ein. Das Kino ist ein Ort, an dem wir uns fallen lassen können in die Sinnlichkeit der Anschauung. weiterlesen…