Seit 2003 hat es sich der von Studierenden der Medienwissenschaften etablierte Verein Programmkino Lichtblick e.V. zur Aufgabe gemacht, vom kommerziellen Kino ausgeschlossenen Filmen Präsenz und Geltung zu verschaffen und Filmgeschichte lebendig zu halten. Dafür zeigt die studentische Initiative an der Universität Paderborn seit ihrer Gründung im Jahr 2003 anspruchsvoll kuratierte thematische Filmreihen, die vom frühen Stummfilm bis zum Gegenwartskino reichen. Möglich wird dies, einschließlich analoger Projektion von 35mm-Film, auch ohne eigenen Kinosaal durch die langjährige – und deutschlandweit einzigartige – Kooperation mit dem Pollux by Cineplex in Paderborn.
Im neuen Programm Spieglein, Spieglein-Parallelitäten im Film wird der Fokus auf Spiegelungen und Parallelitäten liegen. Spiegel faszinieren uns, da sie zwar die Realität darstellen, sie aber ebenso verzerren. Der Spiegel als Objekt eröffnet eine weitere Ebene hinter dem Sichtbaren. Diese Ebenen und Parallelitäten durchziehen unser Leben ebenso wie die Filmgeschichte. In diesem Programm werden verschiedenste Aspekte von Spiegeln und Parallelitäten beleuchtet. Dazu zählen Geschichten von Doppelgänger*innen (La double vie de Véronique), Geschichten, die die sozio-politische Lage eines Landes spiegeln (Persepolis, Yalla Parkour, Blutzbrüdaz), parallel verlaufende Lebensentwürfe (Madres paralelas, Saint Omer) sowie filmische Verwendungen des Spiegelmotivs (James Bond 007 – Der Mann mit dem goldenen Colt, Candyman’s Fluch). Das Highlight in diesem Semester ist der Publikumswunschfilm, bei dem ihr entscheiden könnt, mit welchem Film unser Programm endet.
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