Buddies zeichnet sich dadurch aus, dass er als der erste Hollywood-Film gilt, der sich konkret mit der AIDS-Krise auseinandersetzt. Im Mittelpunkt steht der junge homosexuelle Schriftsteller David Bennett, der den einsamen AIDS-Patienten Robert Willow kennenlernt. Als David sich freiwillig als dessen „Buddy“ meldet, entwickelt sich zwischen den beiden eine bewegende Freundschaft, die von Mitgefühl, Liebe und Trauer geprägt ist. Der Film erzählt eindringlich davon, was es bedeutet, mit einer zutiefst stigmatisierten Krankheit leben zu müssen, und von den menschlichen Konsequenzen, die daraus folgen.
Regisseur Arthur J. Bressan Jr., welcher selbst mit AIDS zu kämpfen hatte, setzte mit Buddies ein filmhistorisches Zeichen und widersetzte sich dem langanhaltenden Tabu, Homosexualität, besonders die AIDS-Krise, offen darzustellen.