Dschafar Panahi unterliegt einem Berufsverbot der iranischen Regierung: Er darf seit 2010 offiziell keine Filme mehr drehen. Taxi Teheran ist der dritte Film, den Panahi seitdem heimlich produziert und aus dem Land geschmuggelt hat.
In Taxi Teheran spielt der Regisseur sich selbst, wie er als Taxifahrer arbeitet. Am Armaturenbrett hat er eine Kamera befestigt, die er auf die Fahrgäste richtet, während er sich mit ihnen unterhält. So werden verschiedene unlösbare Sorgen und Probleme, wie Kleinkriminalität und Todesstrafe, frauenfeindliches Erbrecht, Armut und Aberglaube diskutiert.