Jul
16
2016
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12. Paderborner Studifilmnacht

Am Dienstag (19. Juli) ist es endlich soweit: Auf der 12. Studifilmnacht präsentieren studentische Filmschaffende aus der Region ihre aktuellen Werke auf der großen Leinwand. Um Punkt 20.00 Uhr starten wir in einen glamourösen, abwechslungsreichen Abend mit 14 ausgewählten Beiträgen.

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Das komplette Programm findet ihr hier:

http://studifilmnacht-paderborn.de/die-veranstaltung/programm/

Auf der Studifilmnacht werden zwei Preise verliehen. Eine Jury, in diesem Jahr bestehend aus Dr. Andrea Nolte vom Institut für Medienwissenschaften an der Universität Paderborn, Antje Lossin vom aka-Filmclub der Universität Freiburg sowie der Regisseur und Schauspieler Simon Steinhorst, entscheidet über den Jury-Preis. Außerdem stimmt das Publikum mit Hilfe von Stimmzetteln, auf denen für jeden Film eine Wertung abgegeben wird, über den Paderborn überzeugt-Publikumspreis ab.

Die Jury berät sich, nachdem der letzte Filmbeitrag gelaufen ist. Gleichzeitig ermittelt das Team von Lichtblick den Gewinnerfilm des Publikumspreises. Während dieser Pause zwischen Kurzfilmprogramm und Preisverleihung unterhält euch Agent Tea. Mal provokant, mal einfühlsam und mit dem Drang die Welt zu verbessern, sind die Eigenkompositionen des Paderborner Studenten und Singer-Songwriters mit einem Hang zur Selbstironie durchzogen.

Sichert euch noch Karten zum Vorverkaufspreis von 5,50 € direkt beim Cineplex.

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Jul
08
2016
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Shame (DCP, OmU)

Zum Abschluss zurück zur Suchtspirale aus Sex und Pornografie: Am Montag (11. Juli) beenden wir um 20:30 Uhr unsere Programmreihe Objekte der Begierde – Sex auf der Leinwand mit Steve McQueens eindringlichem Psychogramm eines jungen Mannes zwischen Einsamkeit, Obsession und Orientierungslosigkeit.

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Brandons Leben hat nach außen hin den schönen Schein eines modernen, erfolgreichen, sexuell aktiven New Yorkers in seinen besten Jahren. Doch innerlich ist Brandon zerrissen, unfähig zur Bindung und Intimität, einsam, leer und getrieben von seiner Sexsucht. Sex ist für ihn kein Genuss, sondern eher die Möglichkeit kurzzeitig aus seiner Tristesse auszubrechen. Befriedigung findet er nicht. Plötzlich platzt seine Schwester Sissy, eine mäßig erfolgreiche Sängerin, die auf andere Art am Leben verzweifelt, in sein spärlich eingerichtetes Appartement und stört seinen geregelten Tagesablauf.

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Mit Shame ist Oscar-Preisträger Steve McQueen ein stilles, kraftvolles Psychogramm gelungen. Stilsicher vermittelt McQueens zweiter Langspielfilm mit kühlen, reduzierten Bildern und eindringlicher Atmosphäre die existenziellen Verzweiflung der Charaktere. Viel gelobt und mehrfach ausgezeichnet wurde Fassbenders Schauspielleistung. Mit akzentuiertem Spiel vermittelt er die Gefühlsleere besser als tausend Worte es könnten. Kontrastiert wird er mit dem melodramatischen Spiel von Carey Mulligan.

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Jul
01
2016
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The Duke of Burgundy (DCP, OmU)

Kaum zu glauben, aber wir nähern uns bereits dem Ende unserer Programmreihe. Mit Peter Stricklands The Duke of Burgundy zeigen wir am Montag (4. Juli) ab 20:30 Uhr einen Film, der es bislang leider noch nicht nach Paderborn und generell nur in wenige Kinos geschafft hat. Im Zentrum steht das ambivalente Beziehungsverhältnis zwischen zwei Frauen, das sich durch erotische Rituale, durch Macht und Demut auszeichnet. Ein intensives Rollenspiel. Wunderschön fotografiert und mit fantastischer Musik hat Strickland einen Film kreiert, der erst im Kino seine volle Pracht entfaltet.

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Die Insektenforscherin Cynthia widmet sich täglich ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Währenddessen verrichtet Evelyn entwürdigende Tätigkeiten im Haushalt und gehorcht den Befehlen ihrer Hausherrin. Unter deren strenger Aufsicht wird jeder noch so kleine Fehler bestraft. Nach einiger Zeit entpuppt sich das tägliche Ritual als ein Rollenspiel zwischen den beiden Frauen. Doch die Strukturen und Machtverhältnisse des Liebespaares ändern sich plötzlich.

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The Duke of Burgundy – benannt nach der Schmetterlingsart, die im Deutschen als „Schlüsselblumen-Würfelfalter“ bezeichnet wird – entwickelt sich von einer sinnlichen Faszination mit surrealen Details zu einem subtilen Psychothriller. Hierbei ist weder nackte Haut zu sehen noch ist er pornografisch. Peter Strickland hat vielmehr in einer reinen Frauenbesetzung ein kunstvoll arrangiertes Beziehungsdrama mit einem Spiel aus Dominanz und Unterwerfung geschaffen, bei dem sowohl Musik und Geräusche als auch die Ästhetik eine wichtige Rolle spielen und zur Atmosphäre beitragen. Stricklands Film ist eine Hommage an das Erotik-Kino der 70er Jahre.

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Jun
24
2016
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Baron Pornos nächtliche Freuden (35mm)

Nach unserem “Höhepunkt” vom letzten Donnerstag geht es nun am Montag (27.06.) ab 20:30 Uhr mit einem absoulten Unikat des österreichischen Kinos weiter. Frits Fronz schuf mit Baron Pornos nächtliche Freuden eine eigenwillige Mischung aus Arthur Schnitzlers ‘Traumnovelle’ und einer endlos charmanten Trash-Burlesque.

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Blaue Stunde in Wien: Mit fahlem Gesicht und müden Augen wandelt der mittellose Baron Alexander durch die Scherben eines verpfuschten Lebens. Kleider, Schmuck und schnöder Mammon in Schaufenstern reißen ihn zurück in die Vergangenheit. Ehemals umgab sich der alternde Playboy mit der Aufmerksamkeit schöner Frauen, bis er unverhofft einer von ihnen verfiel. Groschenheft-Autor; Schlagersänger; Politiker; Sexfilm-Gigant. Die Legenden um das enigmatische Multitalent Frits Fronz gehen tief. Sein Opus magnum als Regisseur und Hauptdarsteller begeistert mit mumifizierter Schauspielkunst, tolldreisten Burlesque-Nummern und einem verstiegenen Hang zur Psychotronik.

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Jun
20
2016
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Bahnhofskino Deluxe (35mm, DF)

Nach zwei erfolgreichen Uni-Veranstaltungen, die sich der historischen Produktion und Konsumierung von expliziten Sexfilmen im privaten Rahmen verschrieben, übernehmen die Schmutzfinken am Donnerstag (23.06.) endlich auch das Cineplex! Ab 20:30 Uhr versammeln wir uns dort zu einem schmutzig-bunten Double Feature auf 35mm, das es in dieser Form in Paderborn wohl nicht mehr geben wird.

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In den 1970er Jahren hatten sich in den USA die ersten Gehversuche des unabhängig produzierten Sexfilms längst zu seiner künstlerischen sowie kommerziellen Reife empor geschwungen. Die Höhenflüge des heute leichtfertig belächelten XXX-Genres sind einem zeitgenössischen Publikum kaum noch bekannt. Dabei verstecken sich hinter vielen der vergessenen und mitunter sogar verschollenen Titeln kleine oder große Wunderwerke der Filmgeschichte. Mit zwei raren Überraschungsfilmen wollen wir in angemessener Bahnhofskino-Atmosphäre eine alternative Filmgeschichte präsentieren, die weder Augen noch Sitze trocken lassen sollte.
Den Einstieg bereitet das exzellente Frühwerk eines späteren Genre-Regisseurs. Darin folgen wir einer neugierigen jungen Frau auf ihrer leicht surrealen Entdeckungstour abseits bürgerlicher Pfade. Danach geht es sofort weiter mit einem selbstreflexiven Science-Fiction Epos über fantasievolle TV-Formate, telekinetische Erotik, Sexdroiden und Rollschuh-Sport. Karten für den gesamten Abend gibt es noch ab 5,00 Euro an der Cineplex-Kasse!

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